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Hier gibt es Hummer vom Helgoländer Fischer!

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Helgoländer
Hummer
vom
Helgoländer
Fischer!


Der europäische Hummer gilt mit als das Beste, was Sie auf den Teller bekommen können, der Helgoländer Hummer nimmt dabei eine Spitzenposition ein. Während nach Ende des zweiten Weltkrieges die Hummer vor Helgoland sehr selten waren, hat sich der Bestand inzwischen wieder soweit erholt, dass es für die verbliebenen drei Fischer zumindest im Nebenerwerb wieder lohnt, die Körbe auszusetzen.
Dabei wird auf Arterhalt geachtet, Tiere deutlich unter 2Kg werden wieder ins Meer gegeben um noch zu wachsen und Nachkommen zu schaffen, Weibchen sowieso.

Wir achten auf Nachhaltigkeit!
Bei uns bekommen Sie den Hummer direkt vom Fischer Nitze aus Helgoland, frisch nach dem Fang auf Helgoland abgekocht und schockgefrostet. Oder auf Vorbestellung und nach Absprache auch lebende Hummer, gekühlt nach dem Fang zu Ihnen geliefert. Letztere nach Verfügbarkeit, und nicht per Post, sondern von uns persönlich gebracht, weil wir den Tieren nicht den unsäglichen Stress zumuten wollen, der durch das Versenden in irgendwelchen Paketen entstehen muss.

Das aktuelle Fangergebnis, das Wetter, oder auch die Jahreszeit (Schonzeit) hat Einfluss auf unser Angebot.
Aktuelle Informationen finden Sie hier gleich folgend.
Weiteres unter Angebote.

Sind Sie neugierig geworden?
Schauen Sie sich um, und kontaktieren Sie uns.
Wir beraten Sie gern.

AKTUELLES


Hummer im Winter

Üblicherweise fischt Detlef Nitze mit 6 Partien a 10-13 Hummerkörben.
 
Wegen der Winterstürme hat Iglo (sein Spitzname) nun bis auf zwei Partien alle Körbe aus dem Wasser genommen.
Hintergrund ist Folgender:
Bei Sturm müssen die Körbe aus dem Wasser geholt werden, weil sie sonst verloren gehen. Auf dem Kutter ist Platz für maximal 26 Körbe, also zwei Partien.
Nun müsste Iglo bei schlecht Wetter drei, vier Mal rausfahren, um alle Körbe zu bergen.
Das ist schlichtweg zu gefährlich.
Hat aber als Konsequenz, dass im Winter viel weniger Hummer gefangen werden können.
 
Deshalb rechtzeitig Ihre Orders aufgeben!

PREISLISTE - Angebot nach Verfügbarkeit auf Anfrage!
Helgoländer Hummer direkt vom Fischer


- Helgoländer Hummer Rot
    Ganzer Hummer, auf Helgoland abgekocht und schockgefrostet │ 57,12 € / Kilo
- Helgoländer Hummer frisch
    Hummer lebend auf kürzestem Weg vom Fischer auf Helgoland / Verfügbarkeit auf Anfrage │ 70,21 € / Kilo
- Scheren Rot vom Helgoländer Hummer.
     Große Scheren (500gr. und mehr) vom Helgoländer Hummer, auf Helgoland abgekocht und schockgefrostet. Pures festes Fleisch. │ 72,59 € / Kilo
- Scheren & Schwänze  vom Helgoländer Hummer Rot
      Nur große Scheren & Schwänze von Tieren ab 2Kg Größe, auf Helgoland abgekocht und schockgefrostet │ 85,68 € / Kilo
- Hummerfleisch gepult  von Scheren Rot vom Helgoländer Hummer auf Helgoland abgekocht und schockgefrostet │ 165,41 € / Kilo
... und sonst?
- Hummerköpfe Rot (Ohne Schalen von Scheren!) │ 8,90 € / Kilo

Alle Preise incl. 19% MwSt . / zzgl. Versand - Preisliste 2023
Versandkosten in Deutschland 17,00 € │ Abholung in Sehnde nach Terminabsprache gratis
Weiteres siehe AGB
Wir geben keine lebenden Tiere an Privatpersonen ab!

Scheren

Haben schon mal alleine ein Kilo oder mehr.

Scheren & Schwänze

Mit einem Seitenschneider schnell zu öffnen, nicht viel Abfall, ordentliche Stücke Fleisch. Und passen in normale Kochtöpfe.

Hummer Rot

Der Hummer hat rote und schwarze Farbpigmente. Nur die Roten sind hitzefest, bleiben nach dem Kochen.

Lebende Tiere

Gibt es nur wenn die Möglichkeit eines kurzen, schnellen Transportes gegeben ist. Dieser hier hat 4,1Kg.

Hummer Video

Laut Schleswig-Holsteinischer Küstenfischereiordnung (17.02.2005) beträgt bei Hummer, der gefangen werden darf, die Mindestlänge des Kopfpanzers inklusive Rostrum bis zu den Augen gemessen 11 cm. (Dann wiegt solch ein Hummer ab ca. 490 Gramm.)

Wir machen so etwas nicht!

Wir geben Hummer mit weniger als 1,5 / 1,7 Kg Gewicht wieder ins Meer, und geben Eier tragende Hummerweibchen zur Arterhaltung an die Biologische Anstalt (Alfred Wegener Institut) ab. Das dient der Erhaltung der Art. Erst nach etwa 5 Jahren wird ein Hummer geschlechtsreif, er soll dann noch Zeit haben für Nachkommen zu sorgen. 

Hier geht es zum Video
(Youtube - 29 sec.) 
https://youtu.be/4nuqm3zmfJA 

Helgoland und der Hummer


Niedergeschrieben von Erich-Nummel Krüss, unserem ehemaligen Brückenkapitän.
*18.01.1932,   + 10.04.2018
Er war eine Institution für uns Kinder. Er brauchte einen nur anzuschauen, brauchte kein Wort sagen… Und wir als Kinder damals wussten sofort, dass wir Grenzen überschritten hatten. 😉
Nur welche… das war uns nicht immer klar. Kinder eben 😊

Wir möchten dazu beitragen das seine Arbeit nicht verloren geht.
http://helgoland-genealogie.info/



Da Helgoland am 18. April 1945 durch einen schweren Luftangriff der Royal Air Force völlig zerstört wurde, mussten alle Bewohner die Insel verlassen. Nachdem die Engländer am 18. April 1947 schließlich auch noch Helgolands unterirdische Anlagen mit 6.700 Tonnen Sprengstoff in die Luft sprengten, glaubte kein Helgoländer Fischer jemals wieder die Insel betreten zu können.

Aber sie waren ja Fischer, Hummerfischer, und Hummer gab es nur in der Nordsee in unmittelbarer Nähe ihrer Insel. So bemühten sie sich schon im Jahre 1946 um seegängige Schiffe und um Material für den Bau von Hummerkörben. Einige Fischer hatten ihre Boote behalten, ließen sie aufzimmern und mit einer kleinen Kajüte versehen. Aber einige wagten sich auch mit den abenteuerlichsten Fahrzeuge auf die Nordsee.

Einige Bootsnamen und Eigner aus der Zeit:

Boot „Margaretha en Anni“ mit Peter Kanje und Jonny Nickels
Boot „Frühling“ mit Peter Bartz „de Beär“ und William Denker
Boot „Pirat“ mit Jasper D. Denker, Hinrich Wichers und Jasper Stolt
Boot „Eta Elisabeth” mit Richard Hornsmann, Harlich Krüß und Erich-Nummel Krüss
Es war eine schwere Zeit. Die Insel anzulaufen, war auch bei noch so schlechtem Wetter verboten. Obwohl man immer noch wie im Krieg lebte, halfen aber gute Fangerfolge über vieles hinweg. Die Luftangriffe der Royal Air Force, die Helgoland weiterhin als Übungsziel nutzten, liessen die Fischerei oft ein Spiel mit dem Tod werden. Die besseren Jahre kamen mit der Währungsreform, es konnten sich Kutter, also gedeckte Fahrzeuge angeschafft werden, die das Leben an Bord etwas komfortabler machten. Nach der Freigabe der Insel am 1. März 1952 konnte man nachts wieder ohne Angst im Hafen liegen, und alles schien wieder ziemlich normal.

Ab 1953/54 ging der Hummerfang stark zurück, und es war schwieriger damit seinen Lebens- und den Unterhalt des Schiffes zu bestreiten. Seit dieser Zeit sind die Fangergebnisse weiterhin rückläufig, und es werden nur von sehr wenigen Hummerfischern noch geringe Mengen Hummer gefangen. Zum Glück hat sich die Zahl der Taschenkrebse stark vermehrt, so dass die wenigen Fischer sich mit den Kniepern – den Taschenkrebsscheren – einen bescheidenen Nebenverdienst sichern. Sie werden heute als Helgoländer Delikatesse in vielen Restaurants angeboten.

Dem Helgoländer Hummer wurde schon immer, solange über die Insel berichtet wird, auf dem Felssockel rund um Helgoland nachgestellt. Die Hummerfischerei wurde zumeist von älteren Fischern betrieben, die die Strapazen des „In-See-Fahrens“ mit den Schellfischschaluppen zu beschwerlich fanden.

Die bienenkorbförmigen Reusen sind ab 1927 durch viereckige eiserne Hummerkörbe ersetzt worden. 

...

Der Fischer
"Käpt'n Iglo" 

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“Käpt’n Iglo” hat eine Urlauberin ihn einmal genannt, und nun muss Detlef Nitze mit diesem Namen leben. Kein Problem für den heute 63-Jährigen, denn das Meer ist schon lange seine zweite Heimat geworden und die Fischerei ein zweites Standbein. Am späten Nachmittag fährt er raus aufs Meer und holt die Hummerkörbe rein. 80 bis 100 Stück sind es pro Tag, die er an Bord seines ehemaligen Tauchbegleitbootes holt, das er speziell für seine Zwecke umgebaut hat. Was früher mühsam mit der Hand gezogen werden musste, besorgt heute eine Winde.

Bis vor wenigen Jahren gingen überwiegend Taschenkrebse in die Körbe. Das heute weniger "Knieper" gefangen werden liegt nicht so sehr daran das der Bestand zurück geht. Wenn ein Hummer einen Korb besetzt hat verteidigt er sein Revier.

Und immer öfter sind aber auch wieder Hummer dabei, an manchen Tagen über 60 Stück! Nitze freut sich, dass sich der Bestand offensichtlich langsam erholt. Kaum zurück an Land, wird der Fang an die Helgoländer Inselgastronomie geliefert, wo er dann frisch zubereitet auf dem Teller der Gäste landet.

Seit 2018 sorgt Detlef Nitze tagsüber als Mitarbeiter des Helgoland Tourismus-Service dafür, dass technische Probleme auf der Insel schnell beseitigt werden. Auch darin hat er Erfahrung. In den 1980er-Jahren war er Maurer und Fliesenleger in Cuxhaven, bevor er seine Liebe zu Helgoland entdeckte und auf der Insel blieb. Er wurde Börtebootkapitän und machte nebenbei mit den Gästen Erklärungsfahrten über die Helgoländer Fischerei. 
"

Text: Helgoland.de  - teils aktualisiert auf heutigen Stand
Foto: Marika Richters

https://www.helgoland.de/so-ist-helgoland/helgoland-und-helgolaender/detlef-nitze/

https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article235907447/Wie-der-Helgolaender-Hummer-geschuetzt-werden-soll.html?service=amp

Sven der Helgoländer

Sven Lurz
Am Rothbusch 17
31319 Sehnde 

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